Die Stadt Offenbach blickt auf eine reiche Schriftgeschichte zurück: Schon im frühen 20. Jh. beauftragte die damalige Schriftgießerei Klingspor namhafte Künstler wie Rudolf Koch und Peter Behrens damit, neue Schriftfamilien zu entwerfen. Gleichzeitig gab es die Kunstgewerbeschule (heute die HfG Offenbach), an der viele bemerkenswerte typografische Arbeiten entstanden.
Vor diesem Hintergrund gründeten wir 2017 zusammen mit Marc Schütz das Klingspor Institut für Schriftgestaltung. Das Institut ist eine Kooperation zwischen HfG Offenbach und dem Klingspor Museum, welches aus der ehemaligen Gießerei hervorging. Ziel des Instituts ist es, das historische Schrifterbe der Stadt und ganz konkret das Archiv der Kling spor Gießerei zu erforschen und sichtbarer bzw. zugänglicher zu machen. Neben der Recherche arbeit im Archiv und der Digitalisierung des Bestandes organisierte das Institut regelmäßig Kurse, Workshops und Vorträge für Studierende der HfG.
Die Corporate Schrift, die wir für das Institut gestaltet haben, spielt auf die Verbindung von historischem Material mit zeitgenössischen Typedesign an. Sie ist angelehnt an die Schrift »Offenbach«, eine von Rudolf Koch für die Schrift gießerei Klingspor entworfene Hybridschrift aus den späten 1920ern. Ausgehend von den ursprünglichen Großbuch stabenformen haben wir den Zeichensatz erweitert, wobei alle Kurven zu Polygonsegmenten wurden. Durch diesen Look, der an lo-res Bildschirmvoransichten angelehnt ist, spielen wir auf die digitale Materialität der neuen Schrift an. Wie das Institut als Ganzes verbindet der Entwurf historisches Material mit einer digitalen Arbeitsweise.
Freies Projekt
Jahr: 2018
Die historischen Fotos der »Offenbach« sind aus dem Archiv des Klingspor Museums und können über das 0 Klingspor Type Archive eingesehen werden.
Das Foto von Laura und Leonie wurde von Marc Schütz gemacht.


















Die Stadt Offenbach blickt auf eine reiche Schriftgeschichte zurück: Schon im frühen 20. Jh. beauftragte die damalige Schriftgießerei Klingspor namhafte Künstler wie Rudolf Koch und Peter Behrens damit, neue Schriftfamilien zu entwerfen. Gleichzeitig gab es die Kunstgewerbeschule (heute die HfG Offenbach), an der viele bemerkenswerte typografische Arbeiten entstanden.
Vor diesem Hintergrund gründeten wir 2017 zusammen mit Marc Schütz das Klingspor Institut für Schriftgestaltung. Das Institut ist eine Kooperation zwischen HfG Offenbach und dem Klingspor Museum, welches aus der ehemaligen Gießerei hervorging. Ziel des Instituts ist es, das historische Schrifterbe der Stadt und ganz konkret das Archiv der Kling spor Gießerei zu erforschen und sichtbarer bzw. zugänglicher zu machen. Neben der Recherche arbeit im Archiv und der Digitalisierung des Bestandes organisierte das Institut regelmäßig Kurse, Workshops und Vorträge für Studierende der HfG.
Die Corporate Schrift, die wir für das Institut gestaltet haben, spielt auf die Verbindung von historischem Material mit zeitgenössischen Typedesign an. Sie ist angelehnt an die Schrift »Offenbach«, eine von Rudolf Koch für die Schrift gießerei Klingspor entworfene Hybridschrift aus den späten 1920ern. Ausgehend von den ursprünglichen Großbuch stabenformen haben wir den Zeichensatz erweitert, wobei alle Kurven zu Polygonsegmenten wurden. Durch diesen Look, der an lo-res Bildschirmvoransichten angelehnt ist, spielen wir auf die digitale Materialität der neuen Schrift an. Wie das Institut als Ganzes verbindet der Entwurf historisches Material mit einer digitalen Arbeitsweise.
Freies Projekt
Jahr: 2018
Die historischen Fotos der »Offenbach« sind aus dem Archiv des Klingspor Museums und können über das 0 Klingspor Type Archive eingesehen werden.
Das Foto von Laura und Leonie wurde von Marc Schütz gemacht.

















